“Die Resonanz auf den Aufruf zur Einsendung aktueller Modedesign-Kollektionen ist sensationell. Mehr als 40 internationale Designer haben keine Mühen gescheut, an diesem Kreativwettbewerb mit ihren Entwürfen teilzunehmen. Und das ist eine ganze Menge; wir haben den Aufruf erst vor rund 4 Monaten gestartet. Im Mai dieses Jahres wurden Designer in einer internationalen Aussendung von Yokoo by Schöps, http://www.yokoo.at, eingeladen, ihre neuesten Kollektionen in https://www.fashion.at/design zu präsentieren. Die Rückmeldungen waren überraschend hoch, insbesondere die der Designer aus dem internationalen Bereich: rund 80% der Zusendungen zur Präsentation in https://www.fashion.at/design stammen aus dem Ausland”, berichtet Mag. Renate Zinober, Marketingleiterin des mit derzeit 111 Filialen in Österreich vertretenen Modespezialisten Schöps.
Damit beteiligt sich Yokoo, die junge Marke der Textilhandelskette Schöps, an einer erfolgreichen Plattform, die bereits seit 1996 als virtuelles Zentrum des internationalen jungen Modedesigns gilt.
Grosses internationales Echo auf österreichischen Modedesign-Aufruf
Junge internationale Modedesigner schätzen die Präsentation einer von Österreich aus gegründeten Modeplattform im Internet. Zu verdanken hat das junge Modedesign die gegenwärtige Aktion der Patronanz von Schöps mit ihrer jungen Modemarke Yokoo.
Dr. Karin Sawetz, Herausgeberin der Plattform https://www.fashion.at, ist über die Aktion von Yokoo, und wie sie von den internationalen Modedesignern genutzt wird, begeistert. “Wir haben uns anfangs gedacht, dass es schwieriger werden wird, gutes Material über die Plattform präsentieren zu können, aber was wir in den letzten Monaten zugesandt bekommen haben, ist Modedesign höchster Güte.” Unter den in https://www.fashion.at/design präsentierten Designern sind besonders hervorzuheben:

Giovanni Bedin
Giovanni Bedin ist Meister der Dekonstruktion. Traditionelle Formen werden durch den Schnitt aufgebrochen, verschiedenste Materialien in einem Kleidungsstück zusammengesetzt, die Romantik mit Verwegenheit kombiniert. Eines der Themen der aktuellen Kollektion ist die “heroine hitchcockienne”: die Heroin in der Dramaturgie des Suspense wird übersetzt mit aufregend leichten Kleidungsstücken die scheinbar an strategisch interessanten Teilen des Körpers Einblick gewähren. Damit bannt Bedin die Augen des Betrachters auf das Kleidungsstück, das letztendlich die Augenfalle gesteht.
Der Italiener in Paris. Giovanni Bedin ist 1974 in der Nähe von Venedig geboren. Als 19-Jähriger kommt er mit Nichts, ausser dem Wunsch in der Mode tätig zu sein, nach Paris und studiert an der Schule der Chambre Syndical. Anschliessend arbeitet er im Pressebüro von Karl Lagerfeld, später bei Thierry Mugler. 1997 präsentiert Giovanni Bedin seine erste Kollektion.


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Pierre Garroudi´s Inspirationsquellen sind das Strassenleben und die Kunst, wo er besonderes Augenmerk der Sexualität widmet. Das Geschlechterspiel drückt sich in seinen extrem männlichen und sehr weiblichen Modellen aus. So spielt die Tradition in diesem überzeichneten, ja fast explosiven Rahmen, die Rolle eines Spannungsbogens zwischen den Geschlechtern und macht damit das Bekleidungserlebnis zu einem erotischen. Pierre Garroudi´s Shows sind als Studien menschlichen Verhaltens inszeniert. Sie führen den Betrachter durch provokanten Stil in diese konstruierte Welt sinnlichen Prickelns.

Pierre Garroudi wurde in Teheran, Iran, 1959 geboren, lebte zunächst in Paris und übersiedelte 1986 nach New York. Er studierte zunächst am FIT, dem Fashion Institute of Technology in New York, anschliessend arbeitete er in verschiedenen Designhäusern bis er 1993 sein eigenes Haus eröffnet hat.

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Pierre Garroudi
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Die in Antwerpen arbeitende deutsche Designerin Anke Loh hat ihre aktuelle Kollektion “Below the Belt” betitelt. Wie bei Pierre Garroudi ist das Thema die Geschlechterdifferenz. So werden die Kollektionsteile für den Mann und die Frau in neue Struktur gebracht. Das Ziel ist das Erreichen einer neuen Harmonie auf der Bekleidungsebene als Sinnbild für die ideale Mann-Frau Beziehung.

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Anke Loh

United Bamboo, das Label der Asiatinnen Miho Aoki und Thuy Quang Pham, präsentiert beim diesjährigen Kunstfestival “Tirana biennial”. Ihr Thema ist ebenfalls die amerikanische Kultur, jedoch von einem anderen Blickwinkel. Sie sehen “the american way of life” nicht so geradlinig, so straight, wie er sich gerne selber darstellt. Mit asymmetrischen Schnitten inszenieren sie ihre bourgeoise Neuinterpretation der amerikanischen Upper Class.
Der amerikanische Designer Oliver Christian Herold arbeitet in seiner Kollektion für Herbst/Winter 2001/2 mit Zitaten der verschiedenen in Amerika beheimateten Kulturen und schafft daraus eine neuartige multi-kulturelle Tracht.
Oliver Christian Herold, geboren 1971 in Washington D.C., ist durch seine Familie, insbesondere den Grossvater, der als Schneider arbeitete, erblich vorbelastet. Schon in frühester Jugend hat er sich mit Mode und dem Entwerfen dieser auseinandergesetzt. Nach seiner Ausbildung im internationalen Business, begann er seine Tätigkeit bei Isaac Mizrahi 1995. Er arbeitete u.a. auch für Donna Karan und Louis Vuitton.

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Oliver Christian Herold
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United Bamboo

“Es ist immer wieder interessant, wie die Kultur eines Landes in Zeiten einer zunehmenden Globalisierung ihre Identität nicht verliert; ja sogar noch verstärkt kommuniziert. Die einzelnen Kollektionen sprechen die Sprache eines bestimmten Kulturkreises; und diese Sprache wird immer spezieller, umso stärker die Globalisierung voranschreitet.” Dr. Karin Sawetz erkennt eine starke Tendenz der Mode, die Kultur eines Landes entweder in Kleidung sehr bewusst zu codieren, wie auch die Kulturen verschiedener Länder in den Modellen zu zitieren. Die fashion.at/ Herausgeberin führt das neue Bewusstsein für die verschiedenen Kulturen letztendlich auch auf das Internet zurück: “Wir können uns kaum erinnern, wie es möglich war, nicht mit so vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern mühelos Kontakt aufnehmen zu können. Die Internetgeneration bewegt sich heute in einem riesigen Netz der zwischenmenschlichen, virtuellen Kommunikation, wo zur Identifikation und Differenzierung auch das Präsentieren der eigenen Kultur zählt, um nicht in den Weiten der elektronischen Welten anonymisiert zu werden.”

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Mag. Renate Zinober, Marketingleiterin des mit derzeit 111 Filialen in Österreich vertretenen Modeanbieters Schöps, sieht in der jungen Mode die richtungsweisende Quelle für den Bekleidungsstil unserer Zeit: “Die junge Mode unterliegt einem sehr raschen Wandel. Ähnlich, wie sich junge Menschen verhalten, die alles neue gerne ausprobieren, aber nur mit wenigem wirklich zufrieden sind, ist auch die Mode dieser Zielgruppe. Bei der Zusammenstellung unserer Kollektionen orientieren wir uns an dieser “modesensiblen” Gruppe. Deshalb entsenden wir Trendscouts in Grossstädte wie London und Paris. Die wichtigsten Trends der Strasse fliessen in die Kollektionen von Yokoo by Schöps ein. Ein weiteres wichtiges Instrument zur Kreation attraktiver, kombinierbarer Kollektionen ist die Zusammenarbeit mit jungen Designern. So sind wir jede Saison auf dem neuesten Stand und bleiben immer jung.”
Die Tageskleidung wird diesen Herbst eher in Nicht-Farben, wie Schwarz/Weiss, sowie den gedeckten Farben Beige, Camel und Aubergine sehr chick sein. Absolut in sind Materialien in der Kombination Salz und Pfeffer gemustert, Hahnentritt und Tweed für den klassischen Business-Look, der im 80er Jahre Design auch wieder mal mehr Bein zeigt, und Karo für die eher lässigen Cotton-Outfits. Als einzige wirkliche Farben im Tagesoutfit sind Aubergine, ein dunkles Lila, sowie ein dunkles Weinrot zu nennen.
Geht es nach den Vorstellungen der Designer, die auf der Plattform fashion.at/design, powered by Yokoo, präsentiert werden, wird es erst am Abend so richtig bunt: hier können wir den Farbtopf mit ruhigem Gewissen massiv einsetzen. Vorgeschlagen werden Farbkombinationen, die jedes bisherige modische Harmoniegefühl alt erscheinen lassen; denn die Mode ist immer jung.

s.wauchob ist das Label der Engländerin Sharon Wauchob. Sharon Wauchob dekonstruiert in ihren Modellen die traditionelle Sichtweise auf Mode. Und das gelingt ihr durch die unkonventionelle Verwendung von Formen, Farben und Materialien: der Verzicht auf den “couture finish” bei Textilien höchster Qualität erzeugt Spannung mit offenen Schnittkanten, feminine Farbmuster in Schnitten in Form gebracht, die weiche (weibliche) und harte (maskuline) Linien vereinen, visualisieren das aktuelle Frauenbild. s. wauchob definiert sich selber als sozialkritische Mode.



Kontakt Designer: Dr. Karin Sawetz, Tel. 0043 1 76985-101, karin@sawetz.com
Kontakt Yokoo by Schöps: Frau Edith Richter, RCS-Richter Communication Services, Tel. 0043 1 7102225, office@rcs-vienna.com


s. wauchob