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Wann ist das Label Elfenkleid gegründet worden?
Herbst 2000!

Weshalb der Name Elfenkleid - ist die Assoziation von Morgentau,
Wiese und tanzenden Frauen erwünscht?

Elfenkleid ... ist ein Wortspiel, es soll Aufmerksamkeit und Neugier wecken. Natürlich sind die ersten Assoziationen Morgentau, Wiese und tanzende Frauen in wallenden Kleidern; und das stört uns auch nicht. Wichtig ist uns vielmehr, daß unsere Kollektionen immer in Verbindung zu bestimmten Themen entstehen, die meistens sehr wenig mit Elfen oder Fabelwesen zu tun haben, trotzdem eine gewisse Theatralik beeinhalten und die Phantasie anregen. Die Modelle sind somit nicht zwangsläufig "elfig" und so mancher ist vielleicht überrascht, wenn er unsere Kleidung sieht. In jedem Fall bleibt der Name Elfenkleid im Gedächtnis.

Wie wichtig war die Ausbildung im Kolleg für Mode/Bekleidungstechnik
für Eure Arbeit?

Auf jeden Fall sehr wichtig; speziell die handwerkliche Grundausbildung ist unumgänglich. Nur kreatives Talent ist sicherlich zu wenig, um alleine eine Kollektion auf die Beine zu stellen.

Wann habt Ihr die erste Kollektion auf den Markt gebracht? War das sofort nach dem Kolleg?
Nein, erst ein Jahr später also im Herbst 2000, haben wir im Zuge der
Imota, Internationale Modetage in Wien und Berlin, unsere allererste Kollektion vorgestellt.

Wie seid Ihr damals auf den Pierre Lang Fashion Award aufmerksam geworden?
Ein Bekannter machte uns mit Mario Soldo (Veranstalter der Imota) bekannt, der uns dann, nachdem er Teile unserer Kollektion gesehen hat, aufgefordert hat, bei der Imota mitzumachen.

Der Pierre Lang Fashion Award 2000 wurde anlässlich einer Präsentation vor einer Jury in Form einer Modenschau vergeben. Wer waren Eure Mitbewerber?
Michel Mayer, Lapadu, Nix, Anja Gockel,...

Wofür habt Ihr das Preisgeld im Anschluss verwendet?
Wir haben uns damit die nächste Kollektion (sprich Stoffe,...) teilweise finanzieren können.

Elfenkleid sind 2000 durch den Pierre Lang Fashion Award schnell ein Begriff in der österreichischen Modeszene geworden. Hat Euch dieser gute Ruf auch zu weiteren Einladungen zu Präsentationen in der Öffentlichkeit verholfen?
Ja, auf jeden Fall. Die Publicity in der darauf folgenden Zeit war großartig und hat uns einen relativ schnellen Einstieg in die Szene ermöglicht. Diverse Einladungen und Kontakte z.B. zu Trade Shows in Paris folgten.

Ihr beschränkt ja Eure Aktivitäten nicht nur auf Wien, ihr seid in ganz Österreich und auch im Ausland aktiv.
In Wien haben wir unser Atelier. Wir vertreiben unsere Mode in Wien in den Shops "fishers focus" im 1. Bezirk am Bauernmarkt und in "Folgeeins" in Wien 7 in der Lindengasse. In der Zwischenzeit können wir auch auf zahlreiche Shows in Wien, Kitzbühel, Bregenz, Innsbruck, Berlin und Trade Shows in Paris verweisen.

Was sind die nächsten geplanten Schritte?
Zahlreiche Kooperationen sind derzeit in Planung. Hauptsächlich mit anderen Kreativen und Künstlern in Österreich, wie Stelios, Greta Kahn oder den Friseuren von Folgeeins. Demnächst werden wir auch ein neues Atelier eröffnen. Am 26. April wird unsere neueste Kollektion am Michaelerplatz in Wien präsentiert. Und natürlich: wir werden unsere Verkaufsstellen erweitern.

Derzeit ist ja der nunmehr dritte PLFA ausgeschrieben. Welche Tipps
habt Ihr an junge Designer?

Sich nicht unterkriegenlassen, voll und ganz hinter seiner Kollektion stehen, viel Geduld, Durchhaltevermögen, Idealismus und positives Denken.

Vielen Dank für das Interview.

www.elfenkleid.com

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